Der richtige Reifen für ein Supersport Motorrad

Da zu meinen Hobbies ja unter anderem das Motorrad fahren gehört, möchte ich zu dem Thema in unregelmäßigen Abständen etwas schreiben.

Diesmal soll es um die Wahl des richtigen Reifens für einen Supersportler, speziell meine GSX-R, gehen.
Auch wenn das Wetter draußen es noch nicht erahnen lässt, geht bald die Motorradsaison wieder los. Zeit für mich nach dem passenden Reifen für die nächste Saison zu gucken. Ähnlich wie mir wird es wahrscheinlich vielen anderen Moppedfahrern auch gehen.

Ein paar Überlegungen vor der Reifenwahl

Bevor man sich überhaupt Gedanken um einen speziellen Reifen oder Reifenhersteller macht, sollte man sich über einige Punkte klar werden: Fährt man eher viel Landstraße, Autobahn oder Rennstrecke, wie hoch ist die jährliche Fahrleistung, fährt man eventuell mit dem Motorrad auf die Rennstrecke. Nicht zu vergessen die Frage, ob auch bei Regen gefahren wird. Ganz wichtig ist die persönliche Erwartung an den Reifen: Sollte er eher lange halten oder ein sehr gutes Gripverhältniss haben? Je nachdem wie die Antworten auf diese Fragen ausfallen,  gibt es, grob über den Daumen gepeilt, drei Kategorien von Reifen.

  • Supersport für die Rennstrecke (z.B. Metzler Interact K3)
  • Supersport für die Strasse (Bridgestone S20)
  • Sporttourenreifen (Pirelli Angel ST)

Eines super Übersicht welcher Reifen in welche Kategorie einzuordnen ist, findet sich hier
 
Einige werden sich jetzt bestimmt wundern, warum hier ein Tourenreifen für eine Supersportler in Betracht gezogen wird. Ich bin der Meinung, dass ein aktueller Tourenreifen für den reinen Landstraßenfahrer, der nicht auf die Rennstrecke fährt und sich im Rahmen der StVZO bewegt, ausreichend ist. In puncto Grip sind die Reifen inzwischen so weit, dass man wirklich sehr ambitioniert unterwegs sein muss, um in den Grenzbereich zu kommen.
Weiterhin bietet ein solcher Reifen einem die Möglichkeit, auch mal etwas längere Autobahnetappen zurückzulegen, ohne gleich Gefahr zu laufen, sich eine Kante bzw. den Reifen eckig zu fahren. Im Vergleich zu einem reinen Supersportreifen für die Rennstrecke sind diese zudem noch gut im Nassen fahrbar.

Für jemanden der gerne mal etwas zügiger unterwegs ist, und auch auf der Rennstrecke fährt, sollte es dann schon eher ein lupenreiner Supersportreifen sein, vielleicht auch für die Rennstrecke.  Diese haben zwar eine längere Aufwärmphase, haben aber durch ihre Mischung einen sehr hohes Gripniveau und einen hohen Grenzbereich.  
Der Konflikt, der sich immer ergibt, ist der zwischen einem hohen Gripniveau und einer hohen Laufleistung.
 
 
Generell gilt es bei neuen Motorradreifen zu beachten diese am Anfang etwas einzufahren. Notwendig macht dies leider die Trennschicht, welche auf dem Gummi aufgetragen ist. Hierdurch wird die Reibung stark gemindert und der Reifen rutscht sehr schnell weg.

Fazit

Mein Fazit ist, dass es von einigen persönlichen Faktoren abhängt, für welche Gattung Reifen man sich entscheidet. Ich persönlich fahre einen Supersportreifen für die Straße. Dies ist unter anderem meiner Jahresfahrleistung und meinem Fahrstil geschuldet.

Supersportler von Suzuki: GSX-R 1000 K7

Suzuki GSX-R 1000 K7

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